Vier Engel für ein Halleluja – Flurstedt sucht Orgelpatrone und Orgelpatronin

Ein Meisterwerk neuer Zeit im Gewand der Geschichte












Es begab sich im Jahre des Herrn 2018, dass der Wunsch nach einer neuen Orgel in den Herzen der Gemeinde keimte, und also ward das rühmliche Unterfangen „Vier Engel für ein Halleluja – Flurstedt sucht Orgelpaten“ geboren.

Durch Spenden, durch das Wort, das über den Äther hinausgetragen ward, durch Veranstaltungen, in denen Künstler die Menschen zu begeistern wussten, fand sich bald ein Kreis wohlwollender Freunde zusammen, nicht nur aus dem eigenen Orte, sondern auch aus der Ferne. Musikliebende Seelen, entzückt vom Geiste dieses Unterfangens, schlossen sich an, beseelt von dem Willen, dieses Werk zu fördern.

Unsere Vision ward jene eines Instruments, das sowohl den hehren Weisen der Liturgie als auch modernen Harmonien gerecht werde. Doch ach! Die ehrwürdige Hänert/Herrwagen-Orgel erwies sich als zu sehr gezeichnet von den Wunden der Zeit. Kaum ein Teil war noch von solider Brauchbarkeit, und eine Restauration, so mühsam sie auch versucht würde, hätte kaum die Gewähr eines wahrhaft reinen Klanges geboten.

Also fassten wir den kühnen Entschluss: Ein neues Klangwunder solle entstehen! Ermöglicht durch Spenden, durch Förderer, durch jene, die mit offenen Herzen geben. Und es möge wachsen, Schritt um Schritt, so dass nicht die gesamte Bürde auf einmal geschultert werden muss. Ein Bau, der sogleich eine wohlklingende Orgel erschafft, welche nach und nach bereichert wird, je freigebiger die

Reste der Orgel in Flurstedt 1992. Foto C. Pilz

Unterstützer sich zeigen.


Die Gemeinde, die Förderer der Kulturkirche Flurstedt, sie alle sind bereit, diesen Weg zu beschreiten. Schon wurden wohlklingende Benefizkonzerte veranstaltet, in denen Meister ihres Faches – Mihail Cunetchi am Akkordeon, Thomas Friedlaender an arabischer Trompete und Schlagwerk, Maria Jonas mit ihrer ergreifenden Stimme – ihr Bestes gaben, um Herz und Geist zu rühren. Zudem ward das Auge mit Kunst erfreut, durch Malerei und Ausstellung, während lokale Musikgruppen mit ihren Instrumenten das Volk entzückten.

Doch allein vermögen wir es nicht! Darum rufen wir Euch, edle Freunde der Musik, Euch, die Ihr das Schöne und Wahre liebt: Reichet uns Eure Hand, lasst uns gemeinsam ein Erbe erschaffen, das über Generationen hinweg Bestand haben wird! Ohne Kultur, ohne das edle Streben nach Schönheit, welch karge Welt wäre dies!


So hoffen wir auf Euch und senden Euch in Dankbarkeit unseren Gruß. Bleibet wohl und gesund! Eure Gemeinde zu Flurstedt

Ihr Johan Wolfgang

 

Aufruf zur edlen Spende für ein klingendes Erbe!


Wohlan, edle Freunde der Musica! Obgleich wir unermüdlich rangen, die ehrwürdige Hänert/Herrwagen-Orgel in ihren einstigen Glanz zu versetzen, mussten wir nach tiefsinniger Beratung mit Meistern der Tonkunst erkennen: Ein neues Instrument, erhaben und würdig, muss erstehen, ein Orgelwerk, das dem Jahrhundert, in dem wir weilen, gerecht werde!

Doch verzaget nicht! Der Bau dieses Klangwunders kann in weiser Voraussicht schrittweise erfolgen. So bedarf es nicht auf einen Schlag der vollen Summe, vielmehr möge, wie Tropfen um Tropfen den Stein höhlt, jede Gabe dazu beitragen, dass bald erste Harmonien durch unser ehrwürdiges Gotteshaus klingen. Je größer die Freigebigkeit, desto reicher werden die Register, die dem Werke hinzugefügt werden können.

Wollt Ihr Teil dieses erhabenen Unterfangens sein? So tretet vor, reicht Eure Hand zur Wohltat!


Euer Name soll nicht in Vergessenheit sinken, denn wer sich opferbereit zeigt, dem sei Ehre zuteil, und ein schriftlicher Beleg wird Euch zum Zeugnis gereichen.

In Flurstedt klingt die Zeit dahin,

die alte Orgel – nur noch Ruin.

Ihr Klang einst hell, nun leis' verweht,

doch Hoffnung blüht, die Zukunft geht.

Ein neues Werk, modern und fein,

soll klingen bald im Kirchenschein.

Mit jeder Spende, Stück für Stück,

holt Flurstedt sich den Klang zurück.